Zum Hauptinhalt springen

Neustart in den Fortress Mode

Fortress Mode ist die eigene Startumgebung von O&O Defrag auf Basis von Windows RE. Die Vorbereitung und der Start einer Optimierung sind getrennte Schritte. Jeder automatische oder manuelle Boot-Time-Lauf gilt nur für einen Start; die vorbereitete Umgebung bleibt anschließend verfügbar.

Vor dem Neustart

  1. Beenden Sie Ihre Arbeit in anderen Anwendungen und speichern Sie offene Dateien.
  2. Sorgen Sie für eine zuverlässige Stromversorgung.
  3. Prüfen Sie unter Boot-Time-Optimierung den Modus und bei Automatisch die vorgesehenen Laufwerke.
  4. Stellen Sie sicher, dass der Fortress Mode für die aktuelle Programmversion eingerichtet und Windows RE bereit ist.
  5. Halten Sie die BitLocker-Wiederherstellungsinformationen für verschlüsselte Laufwerke bereit.

Wenn Sie einen Lauf planen oder einen sofortigen Neustart bestätigen, kann die Anwendung fragen, ob der BitLocker-Schutz bis zum nächsten normalen Windows-Start ausgesetzt werden darf. Das Aussetzen kann bereits beim Planen des Laufs wirksam werden, bevor Sie neu starten. Lesen Sie die Abfrage, bevor Sie fortfahren. Wenn Sie ablehnen, wird der angeforderte Start nicht geplant oder eingeleitet. Das Aussetzen des Schutzes entschlüsselt die Daten nicht. Beachten Sie die Verschlüsselungsrichtlinien Ihrer Organisation.

Beim Abbrechen einer geplanten Optimierung wird der Schutz der Laufwerke wieder eingeschaltet, den O&O Defrag für diesen Start ausgesetzt hat. War der Schutz anderer Laufwerke bereits unabhängig von O&O Defrag ausgesetzt, fragt die Anwendung, ob er ebenfalls wieder eingeschaltet werden soll. Prüfen Sie diese separate Abfrage und kontrollieren Sie den Schutzstatus nach dem Abbrechen oder nach der Rückkehr zu Windows.

Die Umgebung starten

  1. Wählen Sie unter Boot-Time-Optimierung Automatisch oder Manuell. Prüfen Sie im automatischen Modus die Laufwerksliste.
  2. Wählen Sie Jetzt neu starten und optimieren.
  3. Lesen Sie den Hinweis zum gewählten Modus. Wählen Sie PC jetzt neu starten erst, wenn Sie bereit sind, und beantworten Sie gegebenenfalls die BitLocker-Abfrage.
  4. Lassen Sie den Computer in den Fortress Mode neu starten.

Die Bestätigung kündigt den Neustart innerhalb von etwa 10 Sekunden an. Brechen Sie ab oder schließen Sie den Hinweis, wenn Sie noch nicht bereit sind. Das Schließen dieses Hinweises bricht einen bereits geplanten Lauf nicht ab. Verwenden Sie dafür Geplante Optimierung abbrechen auf der Boot-Time-Seite.

Alternativ wählen Sie auf der Boot-Time-Seite Beim nächsten Systemstart und prüfen die Statusanzeige. Der gewählte Modus wird dann einmalig beim nächsten Neustart des Computers ausgeführt.

Während der Optimierung

  • Automatisch: O&O Defrag wartet auf die Laufwerkserkennung, startet SOLID/Quick auf den ausgewählten verfügbaren Laufwerken und kehrt zu Windows zurück, sobald alle Aktionen des Laufs abgeschlossen sind, einschließlich der Laufwerke in der Warteschlange. Sie müssen die Anwendung nicht selbst schließen.
  • Manuell: O&O Defrag wartet auf Ihre Eingabe. Wählen Sie, was optimiert werden soll, und lassen Sie Ihre Aktionen abschließen. Schließen Sie O&O Defrag, wenn Sie zu Windows zurückkehren möchten.

Laufwerksbuchstaben und Geräteverfügbarkeit können in Windows RE abweichen. Die automatische Optimierung erkennt die gespeicherten Volumes über die Umgebungen hinweg und zeigt ihre ursprünglichen Windows-Bezeichnungen an. Prüfen Sie bei einer interaktiven Auswahl oder Entsperrabfrage neben dem Laufwerksbuchstaben auch Bezeichnung und Größe. Geben Sie einen BitLocker-Schlüssel ein, wenn ein verschlüsseltes Laufwerk entsperrt werden muss.

Nach der Rückkehr zu Windows

Öffnen Sie O&O Defrag und prüfen Sie das Ergebnis unter Berichte und Protokolle. Der ausgeführte Start ist nicht mehr geplant; es gibt kein Kontrollkästchen für wiederkehrende Boot-Time-Läufe, das Sie abschalten müssen. Für einen weiteren Lauf öffnen Sie Boot-Time-Optimierung und starten oder planen die Optimierung erneut. Prüfen Sie den normalen BitLocker-Schutzstatus, falls der Schutz ausgesetzt wurde.

Weiterhin fragmentierte Dateien können ausgeschlossen oder aufgrund der ROI-Einstellungen bewusst übersprungen worden sein. Die Wiederherstellungsumgebung garantiert nicht, dass jede Datei und jedes Gerät optimiert werden kann.

Wenn ein Fehler auftritt

Wenn keines der ausgewählten Laufwerke gestartet werden kann oder während eines automatischen Laufs die Verbindung zum Agent verloren geht, kehrt die Anwendung zu Windows zurück. Die Rückkehr zu Windows allein belegt keine erfolgreiche Optimierung. Bei einem Startfehler können vor dem Neustart kurz ein Exitcode und ein Hinweis zur Protokolldatei erscheinen. Notieren Sie diese Angaben und prüfen Sie die Protokolle.

Notieren Sie den genauen Fehler bei Vorbereitung oder Start. Normale Anwendungsprotokolle und dauerhaft gespeicherte Protokolle der Wiederherstellungsumgebung helfen dem Support bei der Untersuchung. Lesen Sie dazu Berichte und Protokolle.

Bearbeiten Sie die Windows-Startkonfiguration nicht und löschen Sie keine Wiederherstellungspartitionen als allgemeine Maßnahme zur Fehlerbehebung. Verwenden Sie Geplante Optimierung abbrechen für einen ausstehenden Lauf oder Entfernen für die vorbereitete Fortress Mode-Umgebung und beachten Sie die Hinweise zum gemeldeten Fehler.