Geschwindigkeitszonen und Anordnungsregeln
Geschwindigkeitszonen gruppieren Dateien nach ihrem Zweck. Eine zonenfähige Methode kann jede Gruppe entsprechend platzieren und optimieren. Zonen dienen der HDD-Anordnung und werden für SSDs nicht empfohlen.
Zoneneinteilung aktivieren oder deaktivieren
- Öffnen Sie Einstellungen über die Multifunktionsleiste.
- Prüfen Sie unter Allgemein → Erweiterte Optionen die Option zur Einteilung in Zonen, die für SSDs nicht empfohlen wird.
- Aktivieren oder deaktivieren Sie die Option und bestätigen Sie den Dialog.
- Prüfen Sie die Zoneneinstellungen der Ziellaufwerke und geplanter Aufgaben mit eigener Konfiguration.
Prüfen Sie den gespeicherten Zustand, statt bereits aktivierte Zonen vorauszusetzen. Ein Regelsatz mit drei Zonen kann auch bei deaktivierter Zoneneinteilung vorhanden sein.
Die drei Dateigruppen
| Zone | Typische Inhalte | Typische Strategie für OPTIMIZE/Complete |
|---|---|---|
| 1 | Windows und installierte Programme | Nach Namen sortieren. |
| 2 | Benutzerdaten, Profile und häufig geänderte Dateien | Nach Zugriffsdatum sortieren, sofern sinnvoll. |
| 3 | Selten verwendete oder große Dateien | Dateien und freien Speicher zusammenfassen. |
Dies sind Ausgangspunkte. Prüfen Sie die installierten Standardwerte vor Änderungen. OPTIMIZE/Complete verwendet die gewählte Strategie jeder Zone. OPTIMIZE und OPTIMIZE/Quick haben ein eigenes Verhalten.
Laufwerksspezifische Regeln hinzufügen
- Öffnen Sie unter Start die Zonenkonfiguration, aktivieren Sie bei Aufforderung deren Anpassung und wählen Sie Alle Laufwerke.
- Wählen Sie Neu hinzufügen und anschließend das Systemlaufwerk, andere Datenlaufwerke oder einzelne Laufwerke, wie angeboten.
- Bestätigen Sie die Auswahl und markieren Sie den neuen Laufwerks- oder Gruppeneintrag.
- Wählen Sie eine Zone und fügen Sie unter den benutzerdefinierten Regeln eine Regel hinzu.
- Legen Sie die Optimierungsstrategie jeder Zone fest und speichern Sie die Konfiguration.
Regeln unter Alle Laufwerke bilden die globale Zuordnung. Spezifische Laufwerksregeln haben Vorrang. Pfadregeln können die Großdateioption übersteuern. Prüfen Sie deshalb beides, wenn eine Datei einer unerwarteten Zone zugeordnet wird.
Regelbeispiele
| Pfad oder Dateinamenmaske | Passende Dateien |
|---|---|
*.docx | Word-Dokumente. |
report_*.pdf | PDF-Dateien, deren Namen mit report_ beginnen. |
C:\Windows\* | Pfade unterhalb des Windows-Ordners. |
C:\Users\*\Documents\* | Pfade in den Dokumentenordnern der Benutzer. |
*\Downloads\* | Pfade mit einem Ordner namens Downloads. |
file?.txt | Dateiname mit genau einem Zeichen zwischen file und .txt. |
Der Platzhalter * steht für eine Zeichenfolge, ? für ein einzelnes Zeichen. Verwenden Sie für große Dateien die gesonderte Größenoption zum Verschieben in Zone 3. Tragen Sie dort beispielsweise 500 MB ein. Geben Sie >500MB nicht als Pfadmaske ein.
Führen Sie nach dem Speichern eine geeignete zonenfähige Aufgabe aus und prüfen Sie das Ergebnis. Halten Sie Regeln so konkret, dass deren Vorrang nachvollziehbar bleibt. Für die allgemeine Auswahl zu optimierender Dateien verwenden Sie Ausschlüsse und Einschlüsse.