Willkommen bei O&O Defrag
Vielen Dank, dass Sie sich für O&O Defrag entschieden haben! Wir freuen uns, dass Sie unserem Produkt Ihr Vertrauen schenken. Wir möchten Ihnen helfen, die Leistung Ihrer Laufwerke bestmöglich zu nutzen – mit verständlichen Empfehlungen, intelligenter Optimierung und einer automatischen Pflege, die zu Ihrem Arbeitsalltag passt.
Ob Ihr Computer eine herkömmliche Festplatte, eine SATA-SSD oder eine schnelle NVMe-SSD verwendet: Die Art, wie Windows Dateien speichert, spielt eine wichtige Rolle. O&O Defrag analysiert diese Anordnung und unterstützt Sie dabei, sinnvolle Verbesserungen auszuwählen. Dieses Handbuch erklärt Ihnen die Hintergründe und begleitet Sie von der ersten Analyse bis zur erweiterten Laufwerkspflege.
Warum HDDs Defragmentierung benötigen
Wenn Dateien erstellt, erweitert und gelöscht werden, kann Windows eine Datei in mehreren voneinander getrennten Teilen speichern. Dies bezeichnet man als Fragmentierung. Auf einer mechanischen Festplatte muss sich der Schreib-/Lesekopf beim Lesen dieser Teile unter Umständen wiederholt bewegen. Hinzu kommt die Wartezeit, bis sich die Magnetscheibe in die richtige Position gedreht hat.
Die Defragmentierung führt Dateifragmente zusammen und verringert diese mechanisch bedingten Verzögerungen. Durch das Zusammenfassen freien Speicherplatzes erhalten außerdem neue und wachsende Dateien mehr zusammenhängenden Platz. Die Defragmentierung ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil der Leistungspflege aktiv genutzter HDDs, insbesondere bei stark fragmentierten Dateien. Davon können Anwendungen, Kopiervorgänge, Datensicherungen und andere Aufgaben profitieren, die größere Datenmengen lesen.
Warum auch SSDs und NVMe-Laufwerke von Optimierung profitieren
SSDs haben keine beweglichen Schreib-/Leseköpfe. Windows muss jedoch auch hier verwalten, an welchen Stellen die Daten einer Datei liegen. Jede Datei besitzt eine Liste der ihr zugeordneten Speicherbereiche, häufig Extent-Liste oder Fragmentliste genannt. Viele kleine Fragmente können einen großen Lesevorgang in zahlreiche einzelne Ein-/Ausgabeanforderungen aufteilen. Dadurch entsteht zusätzliche CPU-Arbeit im Dateisystem und in den Speichertreibern. Auch schnelle NVMe-Hardware beseitigt diesen Verwaltungsaufwand nicht.
Eine gezielte Dateioptimierung kann diesen Aufwand verringern, indem sie übermäßige Fragmentierung zusammenfasst. Wie groß der Nutzen ist, hängt von den Fragmentgrößen, den Zugriffsmustern und dem Speichersystem ab. Eine große Datei mit wenigen großen Fragmenten ist anders zu beurteilen als eine kleine Datei, die in Tausende Teile aufgeteilt ist.
Die SOLID-Methoden von O&O Defrag berücksichtigen diesen Unterschied. Der ROI-Faktor wägt den Nutzen des Zusammenfassens gegen die dafür erforderliche Schreibmenge ab und hilft, unnötige Schreibvorgänge zu vermeiden. TRIM ergänzt die Dateioptimierung, indem es der SSD mitteilt, welche Speicherbereiche ungenutzt sind. Weitere Informationen finden Sie unter SSD-Optimierung und TRIM.
Messungen als Orientierung
Das Prinzip des Fragmentierungsbenchmarks von O&O ist einfach: Dieselbe Datenmenge wird einmal aus zusammenhängenden und einmal aus fragmentierten Bereichen gelesen. Anschließend vergleichen Sie die Ergebnisse auf Ihrem eigenen Laufwerk. So lässt sich nachvollziehen, warum die Dateianordnung auch bei Flash-Speichern eine Rolle spielen kann. Ein Benchmark bildet eine bestimmte Arbeitslast ab; er sagt nicht die Beschleunigung jeder einzelnen Anwendung voraus.
Öffnen Sie O&O VisualDisk über Werkzeuge, um den ausführlichen Fragmentierungsbenchmark zu verwenden. O&O SpeedCheck bietet darüber hinaus allgemeine Leistungstests für Windows. Beachten Sie den Hinweis zur Vorbereitung des Benchmarks: Für die Messung werden temporäre Testdateien erstellt.
Durchgehend optimiert: Anwendung und Engine
Für O&O Defrag 32 haben wir die gesamte Anwendung optimiert – von der Benutzeroberfläche und den laufend aktualisierten Laufwerksansichten über die Kommunikation im Hintergrund bis hin zur Optimierungsengine. Unser Ziel ist eine sinnvolle Laufwerkspflege bei flüssiger Bedienung und einem sorgfältigen Umgang mit den Systemressourcen.
- Verständliche Empfehlungen: Die Übersicht und der Optimierungsassistent helfen Ihnen, den Zustand Ihrer Laufwerke einzuschätzen und passende Maßnahmen auszuwählen.
- Effizienter Betrieb: Eine effiziente Darstellung der Laufwerksansichten und aufeinander abgestimmte Statusaktualisierungen machen den Fortschritt während der Pflege gut nachvollziehbar.
- Intelligente Optimierung: Die SOLID-Methoden der Engine berücksichtigen für jede Datei den Nutzen und den Schreibaufwand. Detailansichten und Berichte helfen Ihnen, das Ergebnis zu verstehen.
- Pflege passend zu Ihrem Arbeitsalltag: Automatische Optimierung, Zeitpläne sowie Einstellungen für Ressourcen und Stromversorgung helfen Ihnen festzulegen, wann und wie die Optimierung ausgeführt wird.
Erste Schritte
Beginnen Sie mit dem Handbuch zur modernen Oberfläche und Ihrer ersten Optimierung. Die moderne Oberfläche bietet nahezu alle Funktionen der klassischen Oberfläche und ist der empfohlene Einstieg für alltägliche und erweiterte Aufgaben.
Wenn Sie die Multifunktionsleiste bevorzugen, finden Sie die passenden Anleitungen im Handbuch zur klassischen Oberfläche. Unter Moderne und klassische Oberfläche lernen Sie beide Ansichten kennen und erfahren, wie Sie wechseln können. Für die Verwendung im Terminal oder in Skripten lesen Sie Einstieg in OODCMD.
Wählen Sie in der Navigationsleiste das gewünschte Handbuch und in dessen Seitenleiste Ihr Thema. Das herunterladbare PDF enthält beide Handbücher. Halten Sie eine aktuelle Datensicherung bereit und speichern Sie Ihre Arbeit vor Wartungsmaßnahmen, die Windows neu starten. Wenn Sie Unterstützung benötigen, sind wir gerne für Sie da: Unter Hilfe und Support finden Sie die passenden Anlaufstellen.