Defragmentierungszonen
Zonen gruppieren Dateien nach Anordnungsregeln, sodass O&O Defrag auf jede Gruppe eine andere Optimierungsstrategie anwenden kann. Sie dienen der gezielten Verwaltung der Laufwerksanordnung, insbesondere auf HDDs.
Zoneneinteilung aktivieren
Unter Einstellungen → Optimierung lässt sich die Einteilung von Laufwerken in Zonen aktivieren; für SSDs wird dies nicht empfohlen. Dieser globale Schalter aktiviert oder deaktiviert Zonen für alle Volumes. Er ist kein Editor für einzelne Regeln.
Für eine Aufgabe öffnen Sie Laufwerke → Zonen… im Aufgabeneditor. Dort konfigurieren Sie Geltungsbereich und Regeln. Zonenbasierte OPTIMIZE-Methoden setzen aktivierte Zonen auf ihren Zielvolumes voraus.
Zonen einer Aufgabe konfigurieren
- Öffnen oder erstellen Sie eine Aufgabe unter Zeitpläne.
- Öffnen Sie deren Registerkarte Laufwerke und wählen Sie Zonen….
- Wählen Sie den Geltungsbereich, beispielsweise eine Standardgruppe oder ein bestimmtes Laufwerk.
- Aktivieren Sie die Zoneneinteilung für diesen Bereich.
- Prüfen Sie die Zonen für Programmdateien, Benutzerdaten und selten verwendete Dateien.
- Legen Sie für jede aktivierte Zone Methode, Großdateioption und Dateiregeln fest.
- Fügen Sie Regeln hinzu, entfernen Sie sie oder verschieben Sie bei Bedarf eine Regel in die benachbarte Zone.
- Bestätigen Sie den Zoneneditor und speichern Sie die Aufgabe.
Mit einer laufwerksspezifischen Konfiguration kann ein Volume von der Standardgruppe abweichen. Prüfen Sie vor dem Bearbeiten den ausgewählten Geltungsbereich, damit Sie eine Änderung für ein einzelnes Laufwerk nicht mit einer globalen Vorgabe verwechseln.
Regeln und Anordnung
Zonenregeln ordnen passende Dateipfade oder Masken der gewählten Zone zu. Halten Sie die Regeln verständlich und vermeiden Sie überlappende, weit gefasste Regeln ohne klare Absicht.
Der moderne Zoneneditor verwaltet Dateigruppen und Methoden. Er bietet keine grafisch veränderbaren Zonengrößen oder -grenzen. Das Verschieben einer Regel in eine andere Zone ändert ihre Zuordnung und keinen prozentualen Anteil der Laufwerkskapazität.
Passt eine Datei zu Regeln in mehreren Zonen, entscheidet die Regel mit dem genaueren Pfad (mehr Ordnerebenen). Eine Dateitypmaske wie *.jpg holt Bilder deshalb nicht aus einem Ordner heraus, den eine Pfadregel wie C:\Users\* einer anderen Zone zuordnet.
Zonenmethoden und Sortierung
Die für eine Zone gewählte Methode wirkt nur, wenn das Laufwerk mit OPTIMIZE/Complete bearbeitet wird. OPTIMIZE fasst jede Zone mit der SPACE-Strategie zusammen, und OPTIMIZE/Quick verschiebt Dateien in ihre zugeordneten Zonen und defragmentiert sie. Beide sortieren keine Dateien, unabhängig von der Methode, die bei der Zone eingestellt ist.
Nach Namen sortieren ordnet die Dateien einer Zone in der Reihenfolge ihres vollständigen Pfads an: Ordner für Ordner und innerhalb jedes Ordners alphabetisch nach Namen. Dateien werden nicht nach Typ oder Endung gruppiert. Bilder aus verschiedenen Ordnern liegen deshalb neben den übrigen Dateien dieser Ordner. Um bestimmte Dateien zusammenzuhalten, ordnen Sie sie mit einer Regel einer Zone zu.
Konfiguration prüfen
Wählen Sie unter Laufwerke und Methode… eine zonenfähige Methode, speichern Sie die Aufgabe und prüfen Sie den nächsten abgeschlossenen Bericht. Startet die Aktion wegen deaktivierter Zonen nicht, prüfen Sie die Zonenkonfiguration des Ziellaufwerks.
Verwenden Sie für die regelmäßige SSD-Pflege SOLID und TRIM, statt eine Zonensortierung einzurichten.