Sicherungsoptionen
Öffnen Sie auf der Planseite Weitere Optionen, um die Aufbewahrung festzulegen, ein Kennwort zu vergeben und die Überprüfung zu aktivieren. Über die Format- und Komprimierungsoptionen erreichen Sie auch Dateinamen, Sicherungstechnik, Ausschlüsse und Berichtseinstellungen.
Sicherungsverlauf
Unter Wie lange möchten Sie Sicherungsversionen aufbewahren? legen Sie fest, welche Versionen für eine Wiederherstellung verfügbar bleiben.
| Auswahl | Aufbewahrte Versionen |
|---|---|
| 1 Woche | Tagesversionen für sieben Tage, an denen gesichert wurde. |
| 1 Monat | Tagesversionen für sieben Tage sowie Wochenversionen für vier Wochen mit Sicherungen. |
| 3 Monate | Tages- und Wochenversionen wie oben sowie Monatsversionen für drei Monate mit Sicherungen. |
| 1 Jahr | Tages- und Wochenversionen wie oben sowie Monatsversionen für zwölf Monate mit Sicherungen. |
| Alles aufbewahren | Keine automatische Löschung. Sie verwalten den verfügbaren Speicherplatz selbst. |
| Benutzerdefiniert | Eigene Regeln für Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresversionen, eine feste Versionsanzahl oder keine automatische Löschung. |
Der Verlauf berücksichtigt Zeiträume, in denen tatsächlich Sicherungen erstellt wurden. Bleibt der PC länger ausgeschaltet, wird der Verlauf allein dadurch nicht gelöscht. Die Vorgaben bewahren außerdem mindestens die drei neuesten Versionen auf. Ältere Dateien, die eine aufbewahrte Version zur Wiederherstellung benötigt, bleiben ebenfalls erhalten. Deshalb können mehr Dateien auf dem Datenträger liegen, als Sie Wiederherstellungspunkte ausgewählt haben.
Der geschätzte Speicherbedarf hilft Ihnen, einen passenden Verlauf auszuwählen. Die Schätzung reserviert keinen Speicherplatz. Wird es knapp, wählen Sie einen kürzeren Verlauf oder ein anderes Sicherungsziel.
Im Verlauf einer Sicherung sehen Sie, warum Versionen aufbewahrt werden und welche zur Löschung vorgesehen sind. Einzelne Versionen können Sie dauerhaft aufbewahren. Nach erfolgreichen geplanten Sicherungen entfernt der Hintergrunddienst nicht mehr benötigte Versionen auch bei geschlossenem Hauptfenster. Bestehende Pläne behalten ihre bisherigen Aufbewahrungsregeln, bis Sie diese ändern.
Sicherungsmethode
| Methode | Gesicherte Daten | Für die Wiederherstellung benötigt |
|---|---|---|
| Vollständig | Bei jedem Lauf alle ausgewählten Daten. | Die jeweilige vollständige Sicherung. |
| Inkrementell | Nach einer ersten vollständigen Sicherung nur die Änderungen seit der vorherigen Sicherung. | Die vollständige Sicherung und alle benötigten inkrementellen Versionen bis zum gewählten Stand. |
| Differenziell | Die Änderungen seit der letzten vollständigen Sicherung. | Die vollständige Sicherung und die gewählte differenzielle Version. |
Die automatische Methode erstellt zwischen regelmäßigen vollständigen Sicherungen inkrementelle Sicherungen. Unter Benutzerdefiniert können Sie die Methode selbst festlegen, etwa für differenzielle oder ausschließlich vollständige Sicherungen.
Neue vollständige Sicherungen
Bei automatischer Methodenwahl beginnt ein einwöchiger Verlauf mit dem ersten Lauf jeder Woche eine neue vollständige Sicherung. Bei längeren Vorgaben geschieht dies mit dem ersten Lauf jedes Monats. Diese Einstellung bestimmt die Sicherungsmethode; sie fügt keine Termine zum Zeitplan hinzu.
Benutzerdefiniert können Sie eine neue vollständige Sicherung wöchentlich, monatlich, nach einer bestimmten Anzahl von Änderungssicherungen oder nur bei Bedarf erstellen lassen. Eine im Zeitplan je Wochentag festgelegte Sicherungsmethode gilt nur, wenn Sie die Methode selbst auswählen.
Jetzt eine vollständige Sicherung erstellen beginnt für einen einzelnen Lauf eine neue Sicherungskette, ohne die übliche Methode des Plans zu ändern. Eine vollständige Sicherung kann auch nach geänderten Quellen oder dann nötig sein, wenn die vorherige Sicherung nicht verwendbar ist. Den Grund finden Sie im Bericht.
Sicherungstechnik
| Technik | Bedeutung |
|---|---|
| Verwendete Sektoren | Sichert Sektoren, die Daten enthalten. Für übliche Sicherungen geeignet. |
| Forensisch | Sichert die gesamte Quelle einschließlich ungenutzter Sektoren. |
| Direkt forensisch | Liest direkt vom Datenträger; in der Wiederherstellungsumgebung verfügbar. |
Forensische Abbilder benötigen Platz für die gesamte Quellgröße, nicht nur für die belegten Daten.
Sicherungsformat
Das O&O DiskImage-Format unterstützt die üblichen Sicherungsoptionen einschließlich Komprimierung, Verschlüsselung und Änderungssicherungen. Verwenden Sie es, um das laufende Windows-System zu sichern.
VHD und VHDX sind Microsoft-Formate für virtuelle Datenträger. O&O DiskImage unterstützt das Sichern und Wiederherstellen ganzer Datenträger sowie das Einbinden, Überprüfen und Durchsuchen unterstützter virtueller Datenträger, einschließlich Hyper-V-Prüfpunkten (.avhd und .avhdx). Bewahren Sie die übergeordneten Dateien eines Prüfpunkts ebenfalls auf.
VHD/VHDX werden als vollständige Sicherungen mit verwendeten Sektoren erstellt, ohne O&O-Komprimierung oder Kennwortverschlüsselung. Die Quellvolumes müssen sich exklusiv öffnen lassen, das Ziel muss auf einem anderen physischen Datenträger liegen, und der Datenträger mit dem laufenden Windows kann auf diesem Weg nicht gesichert werden. Schließen Sie Programme, die auf die Quelle zugreifen, oder verwenden Sie für eine Sicherung im laufenden Betrieb das O&O DiskImage-Format. Ungeeignete Quellen werden auf der Planseite mit einer Begründung angezeigt.
Komprimierung
Für das O&O DiskImage-Format ist die Komprimierung standardmäßig aktiviert. Lempel-Ziv Standard eignet sich für die meisten Fälle. Lempel-Ziv Maximum und die BZIP-Optionen können mehr Platz sparen, benötigen aber mehr Zeit. ZIP Deflate ist für Dateisicherungen verfügbar, nicht für Datenträgerabbilder. VHD/VHDX verwenden diese Komprimierungseinstellungen nicht.
Verschlüsselung
Legen Sie das Kennwort vor der ersten Sicherung fest. Bewahren Sie es in einem Kennwortmanager oder an einem anderen sicheren Ort auf: Ohne das ursprüngliche Kennwort lassen sich verschlüsselte Sicherungen nicht wiederherstellen.
Sobald ein Plan gespeicherte Versionen enthält, sind Verschlüsselung, Kennwort, Abbildformat, Sicherungstechnik und Ausschlüsse gesperrt. Das gilt auch, wenn die Versionen gerade nicht erreichbar sind. Legen Sie für andere Einstellungen einen neuen Plan an. Verlauf, Komprimierung, Überprüfung, Berichte und Namensvorlagen bleiben änderbar.
Kann die Anwendung nicht mehr auf das gespeicherte Kennwort zugreifen, geben Sie auf der Planseite das ursprüngliche Kennwort erneut ein. Damit stellen Sie den Zugriff wieder her; das Kennwort wird nicht geändert. Bis dahin können keine weiteren Sicherungen ausgeführt werden.
Überprüfung
Aktivieren Sie die Überprüfung nach der Sicherung, um Integrität und Lesbarkeit zu prüfen. Dabei wird die Sicherung gelesen, ohne Daten wiederherzustellen oder die Quelle zu verändern. Die Prüfung benötigt zusätzliche Zeit und ersetzt keinen Wiederherstellungstest.
Eine vorhandene Sicherung können Sie auch unter Wiederherstellung > Extras überprüfen. Wiederherstellungspartitionen werden mitgeprüft; die frühere Option zum Überspringen dieser Prüfung wurde entfernt.