Zweite Kopie
Eine zweite Kopie schützt Sie, wenn der Datenträger mit der ursprünglichen Sicherung ausfällt. Nach einer erfolgreichen Sicherung kopiert der Hintergrunddienst die Daten auf ein anderes Laufwerk, eine Netzwerkfreigabe, einen S3-kompatiblen Speicher oder einen WebDAV-Server.
Zweite Kopie einrichten
- Öffnen Sie den Sicherungsplan und suchen Sie unter Wohin die Option für die zweite Kopie.
- Aktivieren Sie die Option und wählen Sie ein Ziel.
- Geben Sie für ein Netzwerk- oder Cloud-Ziel die Verbindungsdaten ein und verwenden Sie Verbindung testen.
- Aktivieren Sie bei Bedarf die Überprüfung der Kopie nach dem Schreiben.
- Speichern Sie den Plan oder starten Sie die Sicherung.
Wählen Sie einen anderen physischen Datenträger oder ein entferntes Ziel. Ein zweiter Ordner auf demselben Datenträger schützt nicht vor dessen Ausfall. Der ursprüngliche Sicherungsordner kann nicht zugleich als Ordner für die zweite Kopie dienen.
Der Hintergrunddienst muss verfügbar sein. Aktualisieren Sie ihn, wenn die Anwendung meldet, dass seine Version keine Kopien zu S3 oder WebDAV hochladen kann.
Kopien in der Cloud
Zunächst wird die ursprüngliche Sicherung in einem lokalen Ordner oder einem Netzwerkordner erstellt. Anschließend wird die Kopie im Hintergrund hochgeladen. Den Fortschritt sehen Sie auf der Sicherungskarte und im Windows-Infobereich. S3-Übertragungen können nach einem Verbindungsabbruch, dem Energiesparmodus oder einem Neustart fortgesetzt werden.
Für S3 geben Sie Endpunkt, Bucket, Region, Zugangsschlüssel und gegebenenfalls ein Pfadpräfix an. Für WebDAV benötigen Sie Serveradresse, Ordner und Anmeldedaten. Der Verbindungstest prüft Zugriff und Schreibrechte. Der Dienst verwendet beim Hochladen die Proxy-Einstellungen des Computers. Weichen diese von Ihren persönlichen Einstellungen ab, kann eine Übertragung trotz erfolgreichem Verbindungstest fehlschlagen.
Verwenden Sie HTTPS für Übertragungen über das Internet. Wenn auch die gespeicherte Kopie kennwortgeschützt sein soll, aktivieren Sie die Verschlüsselung vor der ersten Sicherung. Eine verschlüsselte Verbindung allein verschlüsselt nicht die gespeicherte Sicherungsdatei.
Verlauf und Abhängigkeiten
Die Kopie enthält auch frühere Versionen, die zur Wiederherstellung benötigt werden. Entfernen die Verlaufseinstellungen abgelaufene Versionen, werden die entsprechenden Versionen auch am zweiten Ziel gelöscht. War das Ziel nicht angeschlossen, können diese Löschungen nachgeholt werden, sobald es wieder verfügbar ist.
Die zweite Kopie folgt also dem Verlauf des Plans. Verwenden Sie einen separaten Archivspeicher, wenn Versionen unabhängig von diesen Löschregeln erhalten bleiben sollen.
Wenn die Kopie fehlschlägt
Zweite Kopie fehlt bedeutet, dass die ursprüngliche Sicherung abgeschlossen wurde, ihre Kopie aber fehlgeschlagen ist oder abgebrochen wurde. Die ursprüngliche Sicherung lässt sich weiterhin wiederherstellen. Prüfen Sie die Ursache, verbinden Sie das Ziel erneut oder korrigieren Sie die Anmeldedaten. Wählen Sie anschließend Kopie wiederholen.
Trennen Sie ein Ziel nicht, solange der Kopiervorgang noch läuft.
Aus der zweiten Kopie wiederherstellen
Öffnen Sie die gespeicherte Sicherung und wählen Sie die gewünschte Version. Ist die ursprüngliche Datei nicht erreichbar, kann O&O DiskImage die zweite Kopie verwenden. Sie können auch Stattdessen aus der zweiten Kopie wiederherstellen wählen.
Versionen, die nur noch in der Cloud liegen, werden vor der Wiederherstellung zusammen mit den benötigten Dateien der Sicherungskette lokal heruntergeladen. Planen Sie dafür Zeit und ausreichend lokalen Speicherplatz ein. Für verschlüsselte Sicherungen benötigen Sie weiterhin das ursprüngliche Kennwort.