Sicherungsziele
Am Sicherungsziel werden Ihre Sicherungsdateien gespeichert. Planen Sie Platz für die erste vollständige Sicherung, den Verlauf und den vorübergehend benötigten Speicher bei späteren Läufen ein.
Zieltypen
| Ziel | Verwendung |
|---|---|
| Lokaler oder externer Ordner | Speichert die ursprüngliche Sicherung auf einem unter Windows erreichbaren Datenträger. |
| USB-Laufwerk | Speichert die ursprüngliche Sicherung und kann beim Anschließen einen Lauf auslösen. |
| NAS / Netzwerkfreigabe | Speichert Sicherungen in einem UNC-Ordner wie \\server\share. |
| WebDAV | Empfängt nach der ursprünglichen Sicherung eine zweite Kopie. |
| S3-kompatibler Speicher | Empfängt eine zweite Kopie im konfigurierten Bucket und Pfad. |
Für eine Cloud-Kopie erstellen Sie die ursprüngliche Sicherung in einem lokalen Ordner oder einem Netzwerkordner und richten eine zweite Kopie zu S3 oder WebDAV ein. Ein hinzugefügtes Cloud-Ziel ist kein Ordner, in den die Sicherungsengine direkt schreiben kann.
Ziele auswählen und anordnen
Im Dialog für Sicherungsziele können Sie Speicherorte hinzufügen, bearbeiten und ein primäres Ziel festlegen. Verfügbarkeit, freier Speicher, Gesamtgröße und Sicherungsbelegung werden angezeigt, soweit das Ziel diese Angaben bereitstellt.
Ziehen Sie Ziele an ihren Griffen, um die Reihenfolge zu ändern. Bei Sicherungen des gesamten PCs werden externe Laufwerke und Netzwerkspeicher bevorzugt vorgeschlagen, danach geeignete andere Datenträger. Der Windows-Datenträger wird nicht als Ziel vorgeschlagen.
Speichern Sie Sicherungen auf einem anderen physischen Datenträger als die geschützten Daten. Auch eine andere Partition auf demselben Datenträger geht bei dessen Ausfall verloren.

Netzwerkanmeldedaten
Geben Sie für eine Netzwerkfreigabe UNC-Pfad, Benutzername und Kennwort ein. Die Zugangsdaten werden über die Windows-Anmeldeinformationsverwaltung gespeichert und dem vorgesehenen Server zugeordnet.
Verwenden Sie nach der Einrichtung oder einer Kennwortänderung Verbindung testen. Prüfen Sie Zugriff und Schreibrechte. Netzwerkpfade müssen einen gültigen Server- und Freigabenamen enthalten.
Für S3 benötigen Sie Endpunkt, Bucket, Region, Zugangsschlüssel und gegebenenfalls ein Pfadpräfix; für WebDAV Serveradresse und Anmeldedaten. Hinweise zum Hochladen und zu Proxy-Einstellungen finden Sie unter Zweite Kopie.
USB-Laufwerke erkennen
O&O DiskImage verwendet verfügbare Laufwerksmerkmale wie Seriennummer, Volumename, Größe und Modell. So sinkt das Risiko, dass ein anderes Laufwerk mit demselben Buchstaben eine Sicherung auslöst.
Lassen Sie für Sicherungen beim Anschließen die Anwendung im Infobereich aktiv. Trennen Sie ein externes Sicherungslaufwerk erst, wenn die Sicherung und alle Kopiervorgänge abgeschlossen sind.
Speicherplatz und Erreichbarkeit
Prüfen Sie anhand der Verlaufsschätzung, ob das Ziel genug Platz bietet. Benötigte Dateien einer Sicherungskette bleiben erhalten. Deshalb wird nicht jede ältere Datei sofort gelöscht.
Verbinden Sie nicht erreichbare Speicher vor der Wiederherstellung erneut. Ist das ursprüngliche Ziel ausgefallen, verwenden Sie eine verfügbare zweite Kopie.