Dateinamen und Ausschlüsse
Mit O&O DiskImage können Sie steuern, wie Sicherungsdateien benannt werden und welche Dateien oder Ordner übersprungen werden.
Dateinamen-Vorlagen
Dateinamen-Vorlagen erzeugen Sicherungspfade und Dateinamen automatisch. Das Standardmuster verwendet Platzhalter wie Jahr, Monat, Tag, Stunde, Minute, Sekunde, Benutzername, Computername und Dateierweiterung.
Verwenden Sie Vorlagen, um:
- Sicherungsdateien nach Datum sortiert zu halten.
- Den Computernamen einzubeziehen, wenn mehrere PCs auf dasselbe Sicherungsziel schreiben.
- Sicherungssätze in vorhersehbare Ordner zu trennen.
- Die Benennung über geplante Sicherungen hinweg zu standardisieren.
Beispielmuster:
Backup_{Year}{Month}{Day}_{Hours}{Minutes}{Seconds}{Extension}
Speicherpfad-Vorlagen
Der Speicherpfad kann ebenfalls Platzhalter enthalten. Eine typische Vorgabe basiert auf dem ausgewählten Standard-Sicherungsziel und einem Ordner Backups.
Halten Sie Pfade kurz und vorhersehbar, insbesondere bei NAS-Zielen. Sehr tiefe Ordnerstrukturen sind schwerer zu durchsuchen und zu diagnostizieren.
Ausschlüsse
Ausschlüsse entfernen unnötige oder unsichere Daten aus Sicherungen. O&O DiskImage enthält vordefinierte Ausschlüsse für temporäre Dateien, Auslagerungs- und Ruhezustandsdateien, Systemvolumeninformationen und Sicherungscontainerdateien.
Sie können Folgendes hinzufügen:
- Einen vollständigen Dateipfad.
- Einen Ordnerpfad.
- Ein Platzhaltermuster wie
*.tmp. - Ein von Backslashes umschlossenes Pfadfragment, wie
\System Volume Information\.
Bewährte Vorgehensweisen
- Behalten Sie die Standard-Ausschlüsse bei, sofern Sie keine spezielle Wiederherstellungsanforderung haben.
- Schließen Sie Anwendungs-Caches und temporäre Build-Ordner aus Datei-Sicherungen aus.
- Schließen Sie keine Systemordner aus Sicherungen des gesamten PCs oder aus Laufwerk-Abbildern aus, sofern Sie nicht vom Support dazu angewiesen werden.
- Vermeiden Sie es, Sicherungsdateien in einem Ordner zu speichern, der selbst für die Sicherung ausgewählt ist.